Chvrches im Mojo Hamburg – 28-10-2013

by Eliot Hazel

Chvrches haben im vergangenen September ihr Debütalbum ‘The Bones Of What You Believe’ veröffentlicht und waren am vergangenen Montag schon zum zweiten Mal in der Hansestadt, nachdem sie im August bereits auf dem Dockville gespielt haben. Ihr erstes Konzert nur für sich alleine gaben sie jetzt im Hamburger Mojo. Unter den Tanzenden Türmen spielte das schottische Trio fast ihr komplettes Album durch. Dazu gab es noch ‘Now is not the time’ aus ihrer Recover-EP und ‘It’s Not Right But It’s Okay’ von Whitney Houston zum Zeit füllen. Letzteres Wechseln sie von Tour zu Tour und studieren immer wieder neue Coverversionen ein. Zuletzt nahmen sie zum Beispiel Prince’ ‘I Would Die 4 U’ mit. Diesmal war Whitney diejenige, die Chvrches in ihrem Stil völlig neu interpretierten und vom Original nur noch den kitschigen Text ließen.
Lauren Mayberry war äußerst stark am Mikro und konnte absolut überzeugen. Mit großer Wahrscheinlichkeit war sie der Grund, wieso so viele Männer im Publikum waren. Einige riefen ihr ständig irgendwas zu und sie ging dann locker auf die Kommunikationsversuche ein. Der Sound während der Songs war leider nicht ganz so gut, wie ich ihn vom Mojo eigentlich gewohnt bin. Die Synthie-Sounds haben zum Teil gerumst wie nichts gutes und so war vor allem bei den ersten Songs außer jeder Menge Bass wenig zu hören – und zu spüren. Die Setlist war dafür gut durchgewürfelt und die Band hat das Album nicht stur runtergespielt. Trotzdem, aufgrund der wenigen Songs, die Chvrches bisher aufgenommen haben, war das Konzert bereits nach knapp einer Stunde zu Ende – leider. Ich freue mich auf die Zeit, wenn die Band ihre 1,5 Stunden füllt und hoffentlich bald wieder in Hamburg zu Gast ist.

chvrches_mojo
via Instagram

Setlist
01. We Sink
02. Gun
03. Lungs
04. Now Is Not the Time
05. Lies
06. Night Sky
07. Strong Hand
08. Science/Visions
09. Recover
10. Tether
11. Under the Tide
12. By the Throat
13. The Mother We Share

Encore:
14. It’s Not Right But It’s Okay (Whitney Houston cover)

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